War das schon die vorweihnachtliche Bescherung oder nur das übliche Warten auf das Christkind? Der Handelstag am Montag, den 22. Dezember 2025, startete in die verkürzte Weihnachtswoche mit einer spürbaren Gelassenheit. Viele große Investoren haben ihre Bücher für dieses Jahr bereits geschlossen, was zu dünnen Handelsumsätzen führte. Der DAX trat daher praktisch auf der Stelle und verabschiedete sich mit einem minimalen Minus von -0,02 % bei 24.284 Punkten in den Feierabend. Trotz der fehlenden Dynamik blieb die Stimmung stabil, da der Leitindex sich weiterhin wacker über der psychologisch wichtigen Marke von 24.000 Punkten behauptet.
Jenseits des Atlantiks zeigten sich die Anleger jedoch noch deutlich aktiver. An der Wall Street setzte sich die Jahresendrally fort, wobei der technologielastige Nasdaq 100 um 0,50 % zulegte. Besonders die Halbleiterwerte standen im Rampenlicht: NVIDIA und Micron profitierten von positiven Analystenstimmen und der Hoffnung auf eine weiterhin starke KI-Nachfrage im neuen Jahr. Während Tech-Aktien glänzten, gab es bei den Konsumwerten einen Dämpfer – die Aktie von Nike rutschte erneut ins Minus, da Sorgen um das China-Geschäft die Anleger belasteten. Ein echtes Highlight des Tages war zudem der Goldpreis, der seine Rekord Jagd fortsetzte und neue historische Höchststände markierte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Montag ein klassischer Start in eine Feiertagswoche war: In Frankfurt herrschte vorweihnachtliche Trägheit, während in New York die Tech-Euphorie und die Flucht in „sichere Häfen“ wie Gold die Schlagzeilen bestimmten.
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