War die Euphorie zum Jahresstart verfrüht oder hat der Aufwärtstrend Substanz? Die Handelswoche vom 12. bis 16. Januar 2026 stand ganz im Zeichen der Konsolidierung auf extrem hohem Niveau. Der DAX lieferte sich einen täglichen Schlagabtausch um die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke und schaffte es trotz zwischenzeitlicher Gewinnmitnahmen, die Woche stabil über dieser historischen Hürde zu beenden. Während in Europa vor allem die Hoffnung auf eine robuste Binnennachfrage stützte, blickte die Finanzwelt gespannt nach New York. Dort fiel der Startschuss für die US-Berichtssaison: Die ersten Zahlen der Großbanken wie JP Morgan fielen solide aus, enthielten jedoch vorsichtige Ausblicke auf das restliche Jahr, was die Kursgewinne im Dow Jones begrenzte.
An der Nasdaq sorgten unterdessen frische US-Inflationsdaten für kurzzeitige Unruhe, da sie etwas höher ausfielen als erhofft, was die Debatte um den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung erneut befeuerte. Dennoch blieb der Tech-Sektor dank des anhaltenden KI-Momentums gefragt, wodurch die Verluste im Rahmen blieben. Zusammenfassend war es eine Woche des Luftholens, in der die Märkte ihre jüngsten Rekorde erfolgreich verteidigten und sich für die nun anlaufende Flut an Unternehmenszahlen in Stellung brachten.
Vielen Dank fürs Mitlesen und einen energiegeladenen Start in die neue Handelswoche!

