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Frühlingserwachen am Parkett: Hexensabbat und Fed-Euphorie treiben die Kurse

War das der finale Durchbruch nach der nervösen Öl-Krise der Vorwochen? Die Handelswoche vom 16. bis 20. März 2026 stand ganz im Zeichen der großen Notenbanken und endete mit einem fulminanten Finale am „großen Hexensabbat“. Nachdem der DAX zu Wochenbeginn noch vorsichtig um die 25.400er-Marke pendelte, sorgte die US-Notenbank Fed am Mittwochabend für den entscheidenden Impuls.

Obwohl die Fed die Leitzinsen vorerst in der Spanne von 3,5 % bis 3,75 % beließ, klang das begleitende Statement deutlich „taubenhafter“ als erwartet. Die Signale für eine erste Zinssenkung im Mai verdichteten sich, was die Anleger weltweit in Kauflaune versetzte. Dieser Rückenwind katapultierte den DAX am Donnerstag auf ein neues Rekordhoch, bevor am Freitag der „große Hexensabbat“ für zusätzliche Volatilität sorgte. Trotz der typischen Schwankungen am dreifachen Verfallstag von Optionen und Futures bewies der Leitindex bemerkenswerte Stärke und rettete ein Wochenplus über die Ziellinie, um bei stolzen 25.528 Punkten ins Wochenende zu gehen. Besonders die Tech-Giganten kehrten nach ihrer Konsolidierung im frühen März fulminant zurück und bescherten dem Nasdaq 100 ein Wochenplus von 1,8 %. Parallel dazu profitierten deutsche Automobilwerte von starken Exportdaten aus Asien, während Gold und Kryptowährungen im Fahrwasser der weicheren Fed-Töne ebenfalls deutliche Sprünge nach oben machten. Zusammenfassend war es eine Woche der großen Erleichterung, in der die Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik die Oberhand gewann und die Bullen zum Frühlingsanfang das Ruder wieder fest übernommen haben.

Vielen Dank fürs Mitlesen, genießen Sie die ersten Sonnenstrahlen und bis zum nächsten Update!