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Wochenrückblick: DAX-Krimi um die 25.000er-Marke und Warten auf den KI-Giganten

War das die Ruhe vor dem Sturm oder ein stabiles Fundament für den Frühling? Die Handelswoche vom 16. bis 20. Februar 2026 war geprägt von hoher Nervosität, aber auch von beeindruckender Resilienz. Während die US-Börsen am Montag zum „Presidents’ Day“ noch im Schlummermodus verweilten, kämpfte der DAX auf heimischem Boden verbissen um seine psychologische Vormachtstellung. Trotz einiger Wackler zur Wochenmitte gelang es dem Leitindex, die 25.000-Punkte-Marke erfolgreich zu verteidigen und die Woche mit einem versöhnlichen Plus bei etwa 25.084 Punkten zu beenden.

Der absolute Gamechanger war der Freitag: Frische US-Inflationsdaten sorgten für ein Aufatmen an den Märkten. Die Teuerungsrate in den USA sank im Januar auf 2,4 % – ein Wert, der die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen durch die Fed massiv befeuerte. Zuvor hatten die FOMC-Protokolle am Mittwoch noch ein eher vorsichtiges Bild der Notenbank gezeichnet, was kurzzeitig für Verunsicherung gesorgt hatte. An der Unternehmensfront standen vor allem die Schwergewichte im Fokus: Während Sartorius und Allianz mit ihren Ausblicken für Gesprächsstoff sorgten, hielt sich die Wall Street insgesamt etwas zurück. Der Grund? Der „Elefant im Raum“ – Nvidia – wird erst in der kommenden Woche (25.02.) seine Zahlen präsentieren, was viele Investoren aktuell in die Seitenlinie zwingt.

Zusammenfassend war es eine Woche des Lavierens: Europa verteidigt seine Rekorde, während die USA auf die nächste große KI-Bestätigung warten. Die Bullen haben den Ball, aber sie spielen ihn aktuell eher sicher quer als riskant steil.

Vielen Dank fürs Mitlesen, genießen Sie den Wochenstart und bis zum nächsten Update!